Transbase® Version 7.1.2

Die Version 7.1.2 (64bit) von Transbase® bietet Ihnen als Anwender eine erhebliche Leistungssteigerung durch die direkte Unterstützung der nativen 64bit Architektur. Wir haben für Sie implementiert:

  • Nutzung größerer Caches

Die Nutzung größerer Caches (64bit Architektur), die sich durch den Wegfall der 4 GB Beschränkung von 32bit Systemen ergibt, ermöglicht auch auch den vollständigen Betrieb sehr große Datenbanken im Hauptspeicher und somit deutliche Geschwindigkeitsvorteile.

  • Benutzerspezifischer Namensraum

Transbase® Version 7.1.2 wurde um einen benutzerspezifischen Namensraum erweitert. Zwei Benutzer Max und Moritz können jeweils eine Tabelle T erstellen, auf die sie mit T oder mit Max.T oder Moritz.T zugreifen können. Dadurch wird der Betrieb von vielen, gegeneinander abgegrenzten Benutzern (Web-Anwendungen) deutlich vereinfacht.

  • Erweiterte Kommunikation

Transbase® Version 7.1.2 verfügt neben der TCP/IP-Kommunikation zwischen Client und Server im Netzwerk zusätzlich über Pipe-Kommunikation. Diese vereinfacht die Interprozesskommunikation zwischen Applikationen und Server auf dem gleichen Rechner. Darüber hinaus bieten Pipes Verbesserungen der Kommunikationsgeschwindigkeit, insbesondere beim Verbindungsaufbau.

  • Verbesserte Replikation

Transbase® Version 7.1.2 bringt weitere Verbesserungen bei replizierten Datenbanken: Semi-synchrone und synchrone Replikation ermöglicht Redundanz für bessere Lastverteilung und erhöht den Schutz gegen Datenverlust. Als weitere Neuerung steht die Replikation nun auch für Transbase® CD Datenbanken zur Verfügung.

Lesen Sie auch unsere Transbase® 7.1.2 Release Note. Für weitere Infos besuchen Sie unser Info-Center oder kontaktieren Sie uns.

Transbase® Version 6.9

Transbase® Version 6.9 bietet funktionale Erweiterungen wie Dataspaces, SQL-Erweiterungen, Replikation (Transbase® CD) und Leistungssteigerungen für Multi-Core-CPUs, die einen erheblichen Performanzgewinn erwirken.

Die Replikation von Master-Datenbanken auf mehrere Slave-Datenbanken wird durch den neuen Prozess tbrepl gesteuert.

Die Slave-Datenbanken sind read-only und können entweder als Hot-Backup oder zur dynamischen Lastverteilung verwendet werden. Hierzu kann ein sog. Datenbank-Grid eingerichtet werden. Ein Transbase® Server kann nunmehr so konfiguriert werden, dass keine dynamischen TCP-Ports, sondern nur noch zwei statische Ports benützt werden. Damit kann Transbase® wesentlich komfortabler hinter einer Firewall betrieben werden.

Transbase® CD wurde um sog. Generationsdeltas erweitert. Änderungen auf einer Transbase® CD Datenbank werden zu hochkomprimierten auch realtime verteilbaren Deltas zusammengefasst. Das Einspielen der Deltas ist robust und erfordert keinen bzw. geringen weiteren Kopier- und CPU-Aufwand, je nachdem ob man die Einspielzeit oder das Transfervolumen minimieren will.

Das Transbase® SQL Kernsystem wurde um Dataspaces erweitert, um die Fragmentierung von Seiten zu mindern. Die neue WITH Klausel erlaubt die Formulierung von Teilergebnissen zur Verwendung in einer nachfolgenden Query. Neben den bisher bekannten BLOBs stehen nun CLOBs zur Verfügung, die ausschließlich CHARACTER Texte aufnehmen können. CLOBs werden wie Strings behandelt, d.h. ggf. codekonvertiert. CLOBs können volltextindiziert werden.

Die Parallelverarbeitung von Abfragen mittels dynamisch gesteuerter Threads wurde ausgedehnt und verbessert. IO-Aufträge können nun parallel verarbeitet, was insbesondere für RAID-Systeme eine erhebliche Leistungsverbesserung verspricht.

Der Datenbank-Cache ist in mehrere Partitionen aufgeteilt (bis zu 128), die unabhängig voneinander gesperrt werden und so den Durchsatz im Parallelbetrieb erheblich erhöhen.

Lesen Sie auch unsere Transbase® 6.9 Release-Note und die Transbase® Update Distribution and Replication (Version 6.9 and later).