Transbase® Entwicklersupport

Der Applikationsentwickler kann aus einer Vielzahl unterschiedlicher Programmierschnittstellen auswählen.

Transbase® Call Interface (TCI)

Die Transbase® Call Schnittstelle (TCI) ist für C- und C++-Programme entwickelt und bietet objektorientierte Zugriffsfunktionen auf Datenbankobjekte. Sie ist auf allen von Transbase unterstützten Plattformen verfügbar. Als proprietäre Transbase® Schnittstelle bietet sie den komplettesten und direktesten Zugriff auf alle Transbase® Funktionen.

Standardschnittstellen

Transbase Schnittstellen zur Anwendung Applikation TCI, ODBC, JDBC

Transbase® unterstützt eine Reihe von Standardschnittstellen, wodurch bestehende Applikationen problemlos nach Transbase® portiert werden können. Sie ermöglichen zudem die Verwendung von Transbase® in vielen populären Entwicklungsumgebungen.

Treiber für die verbreiteten ODBC- und OLEDB-Schnittstellen ermöglichen nicht nur den direkten Zugriff über diese Schnittstellen, sondern ermöglichen auch die Verwendung der ADO-Schnittstelle, die z.B. in Visual Basic oder Delphi-Anwendungen verwendet wird. Durch diese Schnittstellen wird insbesondere in der Microsoft-Welt die Verwendung einer Reihe beliebter Datenbanktools ermöglicht.

Treibersupport

Der ADO.NET-Treiber bietet .NET-Anwendungen ebenfalls einen unmittelbaren Zugriff auf Transbase®, so dass die im .Net-Framework vorgesehenen Datenzugriffsstrukturen und Methoden direkt unterstützt werden.

Der Transbase® JDBC-Treiber schließlich ermöglicht die bequeme Erstellung plattformunabhängiger Anwendungen in Java. Auch das Hibernate-Framework wird unterstützt.

Auch für die Einbindung von Transbase® in Web-Anwendungen, die mittels PHP erstellt werden stehen entsprechende Interfaces zur Verfügung. Über diese offenen, standardisierten Schnittstellen lässt sich das Datenbanksystem Transbase® ganz einfach in viele verbreitete Entwicklungsumgebungen integrieren.


>>>>> neue Version 8.1 auf noch mehr Plattformen verfügbar

Im Zuge der Veränderung der Systemarchitektur wurde die Portierbarkeit von Transbase® nochmals deutlich verbessert. Transbase® ist jetzt LSB 4.1 konform.

Als neue Plattformen stehen zur Verfügung:

  • Android
  • iOS
  • Raspberry Pi

Folgende Server-Plattformen werden unterstützt:


SQL Standard

Transbase® unterstützt den aktuell etablierten SQL-Standard [SQL 2 intermediate level] sowie einige optionale Features aus neueren SQL-Standard-Versionen. Aufgrund der beschriebenen Produkteigenschaften können Anwendungsentwickler alle durch den SQL-Standard definierten Features frei verwenden oder SQL-Anwendungen von anderen Datenbanksystemen problemlos nach Transbase® portieren. Damit besteht für Anwendungen ein optimaler Investitionsschutz

Spracherweiterungen

Mit Transbase® können auch spezifische Spracherweiterungen verwendet werden, die über den SQL-2-Standard hinausgehen. Die Anfragesprache wird dadurch erheblich bereichert und erleichtert so die auch die dynamische Abfragegenerierung in der Anwendung.

Die WITH-Klausel ermöglicht die Definition von Teilergebnissen, die in der Hauptabfrage mehrfach verwendet werden können. Dies erhöht nicht nur die Übersichtlichkeit und Verständlichkeit der Abfrage, sondern verbessert in der Regel auch die Ausführungszeiten signifikant.

Durch iterative Abfragen, die unter Verwendung des CONNECT BY-Konstrukts formuliert werden, können viele rekursive Auswertungen direkt als SQL-Abfragen formuliert werden, die ansonsten eine iterative Auswertung durch das Applikationsprogramm oder die Definition von Stored-Procedures erfordern würden.

Mit Hilfe der Windowing-Funktionen können erweiterte Aggregationen über einem dynamisch veränderlichen Ausschnitt der Ergebnismenge einer Abfrage formuliert werden wie z.B. gleitende Durchschnitte.


>>>>> neue Version 8.1 mit wichtigen SQL-Erweiterungen

In Version 8.1 haben wir einige wichtige SQL-Erweiterungen vorgenommen und für alle Transbase® Betriebsarten freigeschaltet:

  • Das INSERT Statement wurde um zwei Optionen erweitert, die die praktische Verwendung verbessern.
  • Die Klauseln INSERT OR IGNORE, INSERT OR UPDATE und INSERT OR REPLACE dienen dazu, einzufügende Tupel mit Schlüsselkollisionen selektiv zu behandeln.
  • Die Klausel RETURNING(…) kann an das INSERT Statement angehängt werden und liefert als Ergebnis einen Cursor über die eingefügten Records zurück. Dies dient dazu, während des INSERTs generierte Werte zurückzuliefern, z.B. per AUTO_INCREMENT generierte Schlüsselwerte oder DEFAULT-Werte wie CURRENTDATE.
  • Als neuer Indextyp steht nun ein SOUNDX zur Verfügung, der unterschiedliche Sprachvarianten zusammenfasst, wie z.B. Müller, Miller und Muller.
  • Generell wurde die Indexierung für beliebige Funktionen ermöglicht, d.h. ein Sekundärindex kann jetzt z.B. über die Summe zweier Felder oder über Funktionen auf Werten definiert werden.
  • Eine neue SQL Funktion LAST_UPDATE liefert die ID oder den Zeitstempel der letzten erfolgreichen (committeten) Transaktion. 

Evaluieren Sie die neue Version von Transbase® 60 Tage unverbindlich. Besuchen Sie auch gerne unsere regelmäßigen Webinars.


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